„Reverse Engineering“ made by TECOSIM

„Der Markt für virtuelles Benchmarking wächst“, sagt Jürgen Veith, Mitglied des Vorstands bei TECOSIM. So steht dann auch TEC|BENCH – der vom Unternehmen entwickelte Benchmarkingprozess – im Mittelpunkt des TECOSIM-Ausstellungsstandes auf der EuroCarBody (ECB). Die internationale Fachkonferenz für Karosserie-Benchmarking findet vom 20. bis 22. Oktober in Bad Nauheim statt. Der CAE-Spezialist präsentiert seine Ansätze für Reverse Engineering sowie neue Möglichkeiten und Potenziale seiner seit über zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelten Methode. 

Die technologischen und entwicklungsspezifischen Rahmenbedingungen in der weltweiten Automobilentwicklung verändern sich rasant. Eine wachsende Vielfalt an Baureihen und die Besetzung von Nischenmärkten stehen schon fast konträr zu dem Wunsch nach schnelleren Modellwechseln bei gleichzeitiger Verwendung innovativer Materialien und Werkstoffe. Der Vergleich eigener Entwicklungen mit den Standards der Branche – das Benchmarking – ist dabei ein wichtiges Element zur Zeit- und Kostenersparnis.

Video von der ECB aus dem Jahr 2014

Mehr als zehn Jahre Erfahrung im virtuellen Benchmarking

Die Potenzierung dieser Einsparungen verspricht sich die Automobilindustrie von der weiteren Virtualisierung komplexer Entwicklungsschritte. Mit dem eigenentwickelten Benchmarkingprozess TEC|BENCH präsentiert TECOSIM eine langjährig erprobte Lösung im virtuellen Benchmarking. Das auf Computer Aided Engineering (CAE) spezialisierte Engineering-Unternehmen startete schon vor über zehn Jahren das Geschäftsmodell der virtuellen Produktvergleichbarkeit und stellt auf der diesjährigen EuroCarBody den aktuellen Entwicklungsstand vor.

TEC|BENCH ermöglicht die exakte virtuelle Abbildung des Originalbauteils oder -fahrzeuges

Vom einzelnen Bauteil bis zum kompletten Fahrzeug in vorgegebener Entwicklungsumgebung

Im Sinne des Reverse Engineering strebt jedes TEC|BENCH-Projekt die exakte virtuelle Abbildung durch die digitale Rekonstruktion des Originalbauteils oder -fahrzeuges an. Ausgangspunkt ist die detaillierte Bestandsaufnahme eines frei am Markt erhältlichen Fahrzeuges. In einem ersten Schritt erfolgen verschiedene Eigenschaftstests, denen das Zerlegen des Fahrzeuges sowie das Scannen der einzelnen Bauteile folgen. Im Anschluss an dieses hardwarebasierte Benchmarking überführt TECOSIM die so gewonnenen Erkenntnisse in ein virtuelles Simulationsmodell, das der Entwicklungsumgebung des Kunden optimal angepasst ist.

Schnellere und einfachere Optimierung in der frühen Entwicklungsphase

„TECOSIM ermöglicht mit TEC|BENCH nicht nur die virtuelle Gestaltung und Veränderung von einzelnen Modul- oder kompletten Fahrzeugstrukturen, sondern auch die Aufbereitung in die eigene CAE-Umgebung“, erläutert Martin Westerwald, bei TECOSIM für TEC|BENCH verantwortlich. Er verweist auch auf die wachsende Komplexität der modernen Multi-Material-Bauweise. Hier kann der Auftraggeber eine Vielzahl vergleichender und kosteneffizienter Tests zwischen den eigenen digitalen Prototypen und dem TEC|BENCH-virtualisierten Modell absolvieren. Damit ermöglicht TECOSIM die Optimierung eines Bauteils oder kompletten Fahrzeuges in den verschiedenen Phasen der Entwicklung.

Bis heute hat TECOSIM zahlreiche Projekte mit TEC|BENCH verwirklicht und etablierte das virtuelle Benchmarking über den deutschen Leitmarkt hinaus in aller Welt, insbesondere in Asien. Auf der diesjährigen EuroCarBody in Bad Nauheim präsentiert sich das Unternehmen auf Stand 17.